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Warum bloggen? Hier sind alle Argumente im Überblick

Warum soll ich bloggen? Nicht nur für Journalisten ist Bloggen der perfekte Einstieg, die Mechanismen im Internet zu verstehen. Ob nun das Blog, wie es die Profi-Blogger nennen, oder amateurhaft der Blog: Immer geht es um eine Website, die der Besitzer mit persönlicher Note belebt und in aller Öffentlichkeit einzigartig betreibt. Firmen, Vereine 
oder Privatpersonen stellen in einem Blog 
Ideen vor, vertreten ihre Meinungen zu Sachfragen oder fördern das Marketing von Produkten.

Bloggen ist in Deutschland populär

Bloggen ist in: Die Zahl der Blogs ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Vom Jahr 2006 bis zum Jahr 2011 hat sich die Zahl der weltweiten Blogs auf 173 Millionen vervierfacht. Die Motive der Blogger können unterschiedlicher nicht sein. Wie eine Studie der Universität Hohenheim ergab, ist die Meinungsbildung der wichtigste Faktor vor der reinen Unterhaltung. Es folgen die Motive „Soziale Anerkennung“ vor „Berufliche Chancen“ und der „Selbstreflexion“. Dennoch spielen bei 73,8 Prozent aller Bloggern die Einnahmen eine übergeordnete Rolle: Es geht ihnen ums Geld. Ja, mit Bloggen kann man Geld verdienen. Diese 10-teilige Anleitung wird helfen, (a) den Sinn und Zweck von Bloggen besser zu verstehen, (b) Inspiration zu einem eigenen Blogthema zu finden und (c) die ersten Schritte zu einer eigenen Website zu planen. Wir empfehlen DomainFactory: http://www.df.eu/kwk/379239.

Noch immer Zweifel? Soll ich bloggen – oder lieber nicht?  Im Folgenden sind zehn Gründe im Detail beschrieben, die erklären sollen, warum sich Bloggen lohnen kann und welche Hintergründe die einzelnen Motive stärken. Denn Bloggen ist überhaupt nicht schwer. Was man zu Beginn beachten muss: Dass von Anfang an das gesamte System korrekt geplant und ebenso sauber umgesetzt wird. Die Fehler, die beim Starten gemacht werden, sind später nur schwerlich zu korrigieren. Darum empfehlen wir zur Motivation eigene Website: Lieber einmal mehr als einmal zu wenig informieren, was man tun muss. Hier zwei wichtige Links vorab:

Motivation eigene Website: Mit diesen ersten Videos sieht man sofort, worauf es ankommt. Außerdem ist beides gratis.

Mit einem Blog Ideen und Meinungen verbreiten

Warum bloggen?

Warum bloggen?

Überzeugungen und Ideen von unseren Mitmenschen begleiten uns jeden Tag. Egal ob Kolumnen in Zeitungen, Demonstranten vor Fabrikanlagen oder Parteienvertreter in Einkaufsstraßen: Viele Menschen haben es sich zur Aufgabe gemacht, andere Menschen von ihrer Meinung zu überzeugen. Eine weitere Möglichkeit, seiner Stimme einen Resonanzkörper zu verschaffen, bilden Blogs. Ein Blogbetreiber hat die Chance auf freie Meinungsäußerung und kann seine Überzeugungen problemlos niederschreiben und für kleines Geld vertreten. Findet er Anhänger und hat er eine Diskussionsgrundlage gebaut, die seine Leser polarisiert, wird er mit seinem Blog viele Menschen erreichen und eventuell auch überzeugen können.

Für den Blogbetreiber ist es einfach, neue Texte zu schreiben, da es kaum Recherche bedarf: Er selbst ist ja der Experte für das Thema. Blogs zur Meinungsbildung können unterschiedlicher nicht sein: Parteien berichten über Politik und Gesetze, religiöse Vertreter verbreiten das Wort ihrer Kirche, und Fußballanhänger stellen ihren Lieblingsklub in ein besseres Licht. Insbesondere für NGOs (Non-Government-Organisationen) ist Bloggen eine günstige Möglichkeit, um Unterstützung zu erfahren. Greenpeace, das Rote Kreuz oder Unicef haben jeweils ein eigenes Motiv, sich als Autoren zu betätigen – und Blogs zu betreiben.

Geld verdienen mit einer eigenen Website

Ein Hauptgrund für die meisten privaten Blogbetreiber ist das Geld. Mit einem hochwertigen Blog lässt sich Umsatz generieren – wobei die Betonung auf hochwertig liegt. Niemand wird es schaffen, Geld zu verdienen, ohne qualitative Beiträge in einem attraktiven Themenfeld anzubieten. Zuallererst benötigen Blogbetreiber Geduld. Es gilt, über mehrere Wochen und Monate interessante Artikel zu veröffentlichen, um dadurch eine treue Leserschaft aufzubauen. Im Anschluss muss die Website aktuell gehalten werden, damit die Besucher dauerhaft das Blog besuchen. Erst wenn diese elementaren Schritte vollzogen wurden und das gewisse Quäntchen Glück mitgespielt hat, kann der Blogbetreiber an Einnahmen denken. Diese Einnahmen lassen sich über Werbung generieren, welche auf der Internetseite in Form von Bannern, Links, oder Popups angeboten wird. Werbende Unternehmen sind bereit, Reklame zu schalten, wenn die Besucherzahlen der Internetseite relevant sind. Google hilft in diesen Fällen bei der Vermittlung der Werbung und stellt Kontakte zu Unternehmen her, die von der Branche zum Blog passen. Das Thema Geldverdienen wird in einem eigenen Kapitel erklärt.

Austauschen und Feedback erhalten

Über eine Website lässt sich ohne weiteres eine eigene Community von Gleichgesinnten gründen. Ein wichtiger Bestandteil jedes Blogs ist das Kommentieren und Hinterfragen von Beiträgen. Hierüber haben Blogautoren die Möglichkeit, ein offenes Feedback zu den veröffentlichten Artikeln zu erhalten. Sie können auf Fragen eingehen und sich mit Besuchern austauschen. Auf diesem Weg entstehen problemlos Kontakte zwischen den Bloglesern – und neue Themen. Da sich alle in einem bestimmten Fachgebiet bewegen („Nische“), ist eine gemeinsame Gesprächsgrundlage schnell gefunden.
Aus solchen Kommunikationen können Freundeskreise und Vereine entstehen. Zusätzlich hilft ein Forum auf der Internetseite, wo tiefgründiger diskutiert werden kann. In einem solchen Fall lassen sich auch Meinungsverschiedenheiten mit anderen Teilnehmern auf sachlicher Ebene klären. Der Blogbetreiber profitiert von Meinungen seiner Leser und kann diese in weiteren Artikeln verarbeiten.
Kritikfähigkeit ist eine Grundvoraussetzung für die Möglichkeit zum Feedback.

Marketing und Vermarktung

Ein Motiv, welches vor allem Firmen zum Bloggen verleitet, ist die Möglichkeit, Werbung und Marketing zu betreiben. Über Blogs bekommen Unternehmen ein Gesicht, da die Artikel persönlicher sind und die Autoren direkt angeschrieben und kommentiert werden können. Kunden erhalten hierdurch eine klare Vorstellung und sehen die menschliche Seite eines Unternehmens. Die Blogger schaffen eine gute Möglichkeit zur Kundenbindung, da die Leser sich mit den veröffentlichten News auseinandersetzen und sich somit mit dem Produkt beschäftigen. Dadurch bleibt dem Leser das Unternehmen im Kopf, und Folgeaufträge werden schneller erreicht. Die Kommentare der Leser können bei der Erfindung neuer Produkte einbezogen werden, und auch Kritik lässt sich positiv verwenden.
Zusätzlich können Marketingstrategien geplant werden: Ein neues Gewinnspiel oder Rabatt-Aktionen lassen sich über einen Blog gleichzeitig an zahlreiche Leser verteilen. Außerdem können Werbekampagnen verbreitet und ein neues Produkt vorgestellt werden.

Reputation im Internet schaffen

Privatpersonen, die Experten in einem Fachgebiet sind und Interesse an einer aussichtsreichen Karriere haben, sollten die Chance eines Blogs in Betracht ziehen. Über eine hochwertige Website mit fundierten Fachartikeln können sich Experten einen Namen auf ihrem Fachgebiet machen – denn die Artikel sind öffentlich, können über Google gefunden und wertgeschätzt werden. Insbesondere eignet sich diese Methode, wenn gleichzeitig ein dem Thema entsprechendes Sachbuch vom Blogbetreiber auf den Markt kommen soll. Das Blog kann in diesem Fall einen Vorgeschmack vermitteln und die Leser zum Kauf des Buches anregen.

Aber auch ohne eine Veröffentlichung kann ein Blog sinnvoll sein, um auf sich aufmerksam zu machen. Über die verbreiteten Artikel bekommen potenzielle Arbeitgeber ein Bild vom Blogbetreiber und könnten daraufhin ein Jobangebot machen. Ist die Karriereleiter bereits erklommen, dienen die Artikel dazu, Vertrauen bei Kunden zu schaffen und diese vom eigenen Unternehmen zu überzeugen. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Blogbetreiber Experte der Wissenschaft, der IT-Branche oder der Wirtschaft ist. Reputation hilft jedem Menschen.

Freude am Schreiben ausleben

Manchen mag die Vorstellung suspekt vorkommen, aber es gibt Personen, die Freude am Schreiben haben und aus diesem Grund ein Blog betreiben. Das Thema ist diesen Personen meist nicht wichtig, solange sie täglich ein paar Sätze online stellen können. Hierdurch entstehen häufig Tagebücher, Kurzgeschichten oder auch kleine Ratgeber zu alltäglichen Dingen. Die Blogbetreiber fordern keine Gegenleistung, sondern freuen sich daran, ihre Gedanken niederschreiben zu können. Diese Methode hat für die Autoren zwei positive Nebeneffekte, die nicht zu unterschätzen sind. Der erste ist die Auseinandersetzung mit der Sprache. Dauerhaftes Schreiben bildet die Kreativität aus und fördert die rhetorischen Fähigkeiten. Außerdem wird die Rechtschreibung erlernt und eine vernünftige Interpunktion beibehalten. Der andere Punkt ist die Selbstverwirklichung: Personen mit dem Drang zum Schreiben fühlen sich zufriedener, wenn sie sich über einen Blog mitteilen. Sie führen ein ausgeglichenes Leben und erfreuen nebenbei ihre Leser mit den veröffentlichten Artikeln.

Produkte online testen und Meinungen einholen

Unternehmen können Blogs noch intensiver nutzen, als nur News zu verbreiten und Werbung zu machen. Im Internet besteht die einmalige Möglichkeit, direkt mit den Kunden zu kommunizieren. Dieser Weg lässt sich im Produktmarketing ideal nutzen. Es besteht zum Beispiel die Möglichkeit, eine neue Produktidee im Blog vorzustellen, noch bevor das Produkt überhaupt produziert wurde. Ist eine ausreichende Community vorhanden, wird das Unternehmen zahlreiche Meinungen aus der potenziellen Kundschaft erhalten.

Positive Rückmeldungen deuten an, dass das Produkt gut verkauft werden könnte; negative Kommentare warnen vor einer Weiterentwicklung des Produkts. Doch auch Meinungen zu Produktvariationen oder der Preispolitik lassen sich abfragen, wenn die Blogartikel provozierend geschrieben werden und die Community zum Kommentieren angeregt wird. Unternehmen schaffen auf diesem Weg, Bedürfnisse der Kunden zu hinterfragen, auf die Nachfrage des Marktes zu reagieren. Ladenhüter und Fehlkonstruktionen sind weniger wahrscheinlich. Voraussetzung ist immer, dass der Austausch von Meinungen maximal transparent verläuft.

Eigene Online-Präsenz aufbauen

Ein fast schon philosophisches Ziel ist das Motiv der Selbstverwirklichung und des Aufbaus einer eigenen Persönlichkeit im Internet. Die Blogger nutzen ihre Internetseite für ein Standing, welches sie im realen Leben eventuell nicht bekommen werden. Hierzu zählt beispielsweise das Gefühl, gebraucht zu werden und angesehen zu sein. Der Blogger fühlt sich gut dabei, wenn er für andere schreiben darf und dafür Anerkennung bekommt. Er baut sich eine fiktive Persönlichkeit im Internet auf, die von anderen Menschen anerkannt und mit Respekt betrachtet wird. Außerdem hilft die Tatsache, dass der Blogger sein eigener Chef ist und auf seiner Internetseite selbst entscheiden darf, wie die weitere Vorgehensweise ist. Die Blogger treten als Gönner auf und wollen den Lesern etwas schenken. Diese ehrenamtliche Tätigkeit fördert Genugtuung und gibt den Autoren das Gefühl, etwas Gutes zu tun und wichtig für andere zu sein. Und wie einfach man seinen Blog starten kann, sollte man sich hier ansehen: Bitte klicken!

Mit dem Blog aktuell im Thema bleiben – fürs Google-Ranking

Ein Blog kann für eine Internetseite zweckentfremdet werden. Dies ist der Fall, wenn ein Blog für die Seite nebensächlich ist und eigentlich ein anderer Zweck dahinter steckt. In einem solchen Fall dient der Blog dazu, die Internetseite mit neuem Content zu füllen und damit aktuell zu halten. Die Aktualität ist wichtiger als man denkt, da Suchmaschinen viel Wert hierauf legen. Eine aktuelle Internetseite ist Voraussetzung dafür, dass sie beispielsweise bei Google in den oberen Listenplätzen geführt wird. Alte Websites, die keinen neuen oder geänderten Content erhalten, werden von Suchmaschinen wie Google vergessen und somit nicht mehr sehr weit oben angezeigt.

Diese Tatsache ist insbesondere für Internetseite nachteilig, auf denen Waren zum Verkauf angeboten werden. Suchmaschinen sind wichtig für die Generierung potenzieller Neukunden und diese werden nur zugreifen, wenn die Internetseite bei Google schnell zu finden ist. Ein regelmäßig erneuerter Blog ist bereits ausreichend, um Suchmaschinen einen neuen Content vorzuspielen.

Seine Leser im Internet unterhalten

Der Sinn hinter einem Blog ist in manchen Fällen nicht direkt zu erkennen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn es sich um einen reinen Unterhaltungsblog handelt, bei dem der Spaßfaktor an erster Stelle steht. Es existieren zahlreiche Blogs, auf denen Witze, Bilder, Rätsel oder lustige Geschichten präsentiert werden. Das Motiv der Blogger ist in diesen Fällen schwierig zu erklären. Die meisten Autoren bloggen nur aus dem Grund, weil sie selbst Spaß daran haben. Sie erfreuen sich daran, andere Menschen unterhalten zu können und sind damit zufrieden. Natürlich ist ein Feedback für jeden Blogger schön, doch ist dies nicht der Hauptgrund. Ein Spaßblogger freut sich vielmehr darüber, selbst mit Witzen und Bildern versorgt zu werden, sodass ein gegenseitiges Tauschgeschäft entsteht und sich auch hieraus eine Community entwickeln kann. Der Blog ist in diesem Fall ein reines Hobby, dessen Weiterentwicklung für sich bereits der Spaß des Autors ist.

Pit Gottschalk hat als Entrepreneurial Journalist und Digital Publisher Medienmarken wie Sport-Bild und Top.de aufgebaut und geprägt. Er ist Board Member in der International News Media Assoziation (INMA) und berät weltweit Medienunternehmen Weitere Artikel von Redaktion
Kommentare
  • Herbertmycle  12.01.2017

    Hallo,

    interessante und informative Beiträge hier, super. Habe längere Zeit als stiller Gast nur mitgelesen und mich jetzt mal angemeldet.
    Ich würde mich freuen, wenn ihr bei Gelegenheit auch einmal auf meinem Blog zum Thema Textilreinigung vorbeischauen würdet.

    Alles Liebe

    Herbert

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  • Herbertmycle  12.01.2017

    Hallo,

    interessante und informative Beiträge hier, super. Habe längere Zeit als stiller Gast nur mitgelesen und mich jetzt mal angemeldet.
    Ich würde mich freuen, wenn ihr bei Gelegenheit auch einmal auf meinem Blog zum Thema Textilreinigung vorbeischauen würdet.

    Alles Liebe

    Herbert

    Rotweinflecken

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