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Scribershub: 10 Fragen an Sabine Fäth

Mit Scribershub möchte die Hamburger Journalistin Sabine Fäth Freie Journalisten an Auftraggeber vermitteln. Ein mutiges wie notwendiges Unterfangen: Freie Journalisten verdienen in überschaubaren Dimensionen Geld, wie die Erhebung von Mediapreneure gezeigt hat. Angebote wie Scribershub oder Pocketstory helfen Journalisten, weitere Erlösquellen zu erschließen. Wie das bei ihr funktioniert: 10 Fragen an Sabine Fäth.

Was leistet die Journalisten-Plattform Scribershub?
Scribershub ist die digitale Vermittlungsplattform für freie Schreiber und Schreibsuchende. Texter, Autoren und Journalisten legen bei Scribershub ein Profil mit Arbeitsproben und Referenzen an und werden dadurch sichtbar für Verlage, Agenturen und Unternehmen auf der ganzen Welt. Noch nie war das Finden des richtigen Schreibers zum richtigen Zeitpunkt für die richtige Geschichte so einfach. Scribershub öffnet den Schreibenden eine Welt der Aufträge zu denen sie vorher keinen Zugang hatten.

An welche Journalisten richtet sich der Service?
Scribershub will eine weltweite Community-Plattform für professionelle, deutschsprachige Schreiber aufbauen. Freie Journalisten werden mit einem persönlichen Profil sichtbar für alle potentiellen Auftraggeber. Ob Berufsanfänger oder Profi – bei Scribershub ist „quality content king“.

Warum sollten sich Journalisten dort registrieren?

Sabine Fäth von Scribershub

Sabine Fäth, die Gründerin von Scribershub

Scribershub verbindet Schreiber schnell, einfach und professionell mit Auftraggebern. Journalisten können kostenlos ein Profil mit Arbeitsproben und Referenzen anlegen. Nach der erfolgreichen Qualitätsverifizierung durch Scribershub ist man für potenzielle Kunden weltweit sichtbar und wird über Filterfunktionen oder Themengesuche von Auftraggebern gefunden. Schreiber gewinnen neue Kunden und Aufträge – einfach und kostenfrei.

Wie nimmt man teil?
Nach der E-Mail-Registrierung legen Journalisten ihr persönliches Profil an. Dafür sollte man sich Zeit nehmen, da es die digitale Visitenkarte eines jeden Schreibers darstellt. Übrigens: Scribershub sichert einen fairen Wettbewerb, indem das persönliche Profil nur von Auftraggebern (Verlage, Agenturen, Unternehmen) und nicht von anderen Schreibern einzusehen ist.

Das Prinzip Scribershub im Video

Was kann ein Journalist verdienen?
Durch das persönliche Profil und die Möglichkeit, Themenangebote an Auftraggeber zu posten, ist ein Journalist weltweit sichtbar für neue Kunden. Als Matchmaker-Plattform kann Scribershub seinen Bekanntheitsgrad, die Wertschätzung für seine Arbeit und – last not least  – seinen Umsatz erhöhen. Die Honorierung liegt, wie auf dem freien Markt, bei den Parteien selbst.

Was sind die Erfolgsfaktoren, damit ein Journalist auf der Plattform reüssiert?
Das Scribershub-Profil ist die digitale Visitenkarte und sollte regelmäßig gepflegt werden (z.B. neue Arbeitsproben verlinken). Auch sollte die Nichtverfügbarkeit im Kalender immer auf dem aktuellen Stand sein. Je besser sein Profil, desto besser wird er gefunden und umso höher die Quote der Aufträge.

Wie ist die Idee entstanden?
Als langjährige Chefredakteurin von Frauenzeitschriften habe ich die konzeptionelle und schreiberische Vielfalt von Freelance-Autoren immer sehr geschätzt. Gerne hätte ich mein Netzwerk ausgebaut, doch Neuakquise per Mundpropaganda war oft mühsam und zeitaufwendig. Auch drang ein Themenvorschlag eines Freelancers oft nicht zum richtigen Ressortleiter durch, sodass relevante Themen untergingen. Und wenn wir deutschsprachige Schreiber im Ausland suchten, scheiterte es nicht selten an Zeit und Geld. Wie oft wünschte ich mir für die effiziente Redaktionsarbeit eine digitale Plattform, auf der ich den richtigen Schreiber für die richtige Geschichte zum richtigen Zeitpunkt hätte finden können. So entstand die Idee von Scribershub – the write choice!

Wer zahlt am Ende für den Service?
Auftraggeber aus Medien, Verlagen, Werbung, Corporate Publishing oder Public Relations können nach Abschluss eines Abonnements Scribershub mit all seinen Vorzügen unbegrenzt nutzen: schnell und einfach Schreiber suchen, eine weltweite Schreiber-Community aufbauen, kuratierte Themenvorschläge erhalten und Themengesuche an Schreiber posten.

Die Plattform ist ein Start-Up. In welchen Phasen soll sich die Idee entwickeln?
Scribershub ist gerade online gegangen und rekrutiert weltweit. Journalisten können jetzt ihr persönliches Profil unter www.scribershub.com anlegen und zur Verifizierung freischalten lassen. Sobald eine ausreichende Menge von Schreibern vorhanden ist, wird Scribershub umgehend für die Schreibsuchenden freigeschaltet. Ergo: je schneller Scribershub mit guten Schreibern gefüllt ist, desto schneller können Auftraggeber diese finden.

War es eine große Überwindung, vom Journalist ins Unternehmertum zu wechseln?
Ich war und bin ein Macher-Typ. Daher ist mir der Schritt, dieses Start-Up zu gründen, leicht gefallen. Als mir die Idee kam, konnte ich nicht mehr ruhig schlafen. Ich musste es einfach tun.
Mein Anspruch ist es, ein großes internationales Community-Netzwerk aufzubauen, um die Arbeitswelt für beide Seiten zu erleichtern und zu optimieren. Entdecken auch Sie Scribershub – the write choice!

Pit Gottschalk hat als Entrepreneurial Journalist und Digital Publisher Medienmarken wie Sport-Bild und Top.de aufgebaut und geprägt. Er ist Board Member in der International News Media Assoziation (INMA) und berät weltweit Medienunternehmen Weitere Artikel von Redaktion
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