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Pocketstory-Kooperation für Journalisten und Autoren

Seit September 2015 können Freie Journalisten zeigen, was ihre Arbeit wert ist: In Kooperation mit dem Hamburger Start-Up Pocketstory GmbH bietet die Mediapreneure GmbH allen Journalisten und Autoren die Chance, ihre journalistischen Texte den Lesern direkt und einzeln zum Kauf anzubieten. Jeder verkaufte Text bringt bei die Pocketstory-Kooperation bares Geld: Der Autor erhält 70 Prozent von allen Netto-Erlösen, die der Text bei Pocketstory einbringt.

Inzwischen haben Journalisten ihre Texte auf Pocketstory veröffentlicht, nämlich unter dem Label Bungt – das Online-Magazin. Für die Journalisten eröffnet sich eine neue Chance auf Einnahmen.

Mediapreneure Publisher

Mediapreneure Publisher

„Ich bin Pocketstory sehr dankbar, dass unsere Initiative den Journalisten und Autoren eine einfache zusätzliche Einnahmemöglichkeit bieten kann“, so Pit Gottschalk, Gründer der Mediapreneure GmbH, die Journalisten beim Geldverdienen im Internet unterstützt. „Der Journalist hat es selbst in der Hand, wie oft sein Text gelesen und gekauft wird. Und wie hoch sein Honorar ausfällt.“

Die Mediapreneure vermitteln einen Vertriebsvertrag zwischen den Autoren und der Vertriebsplattform Pocketstory und liefern eine Checkliste aus, damit die Autoren wissen, was zu tun ist. Die Anmeldung ist unkompliziert unter http://mediapreneure.de/pocketstory-anmeldung möglich.

Voraussetzung: 5000 Anschläge und ein Foto

Pocketstory LogoDie Texte der Freien Journalisten sollen über 5000 Anschläge lang sein und mindestens ein Foto zeigen. Das Foto ist notwendig, damit die Texte einen anspruchsvollen Teaser ausweisen können. Bei Pocketstory konkurrieren die Texte mit denen der Kollegen von Medienmarken wie „Der Spiegel“, „Berliner Zeitung“ und „Die Zeit“.

Die Autoren brauchen etwas Unternehmergeist: Werbung in eigener Sache zahlt sich aus. Für einen Text wird mindestens 39 Cent verlangt, wovon der Journalist bei Bankeinzug rund 25 bis 30 Cent erhält: bei 1000 verkauften Texten zwischen 250 und 300 Euro. (Über iTunes oder Google Play aufgrund höherer Gebühren etwas weniger.)

Unsere Pocketstory-Kooperation im Detail

„Wenn der Freie Journalist an die Relevanz seines Themas und die Qualität seines Textes glaubt“, so Thorsten Höge, Geschäftsführer bei Pocketstory, „wird er für seine Texte in den Sozialen Netzwerke werben und auf Jahre ein Honorar für sein Werk kassieren.“ Die Vertriebsplattform von Pocketstory wird herausragende Lesestücke der Mediapreneure-Autoren auf ihrer Homepage aktiv promoten.

Thorsten Höge Pocketstory

Thorsten Höge von Pocketstory

Email an Mediapreneure reicht, um mitzumachen

Wenn Journalisten einen Text bei Pocketstory anbieten wollen, reicht eine Email an Pit Gottschalk bei der Mediapreneure GmbH. Dort wird geprüft, ob der Text die formalen Vorgaben erfüllt. Danach wird er zur Veröffentlichung auf Pocketstory freigegeben. Voraussetzung ist eine Registrierung bei Mediapreneure GmbH in Kooperation mit Pocketstory GmbH.

„Als ehemaliger Chefredakteur möchte ich den Kollegen beratend zur Seite stehen“, so Gottschalk. „Wir selbst verdienen nichts daran, sondern fördern diese Initiative.“

Der Branchendienst „Kontakter“ würdigte kürzlich den Mut von einem Start-Up wie Pocketstory oder Blendle. „Der Markt der Online-Kioske kommt in Bewegung“, hieß es dort. „Mittlerweile kann das Startup auf rund 50 Medienmarken zurückgreifen.“ Und jetzt auch auf Geschichten von Freien Journalisten und Autoren.

Nachfragen, Interviews oder Kontakt: Bitte an Mediapreneure GmbH c/o Pit Gottschalk unter info@mediapreneure.de oder telefonisch unter (040) 468 58 411.

Pit Gottschalk hat als Entrepreneurial Journalist und Digital Publisher Medienmarken wie Sport-Bild und Top.de aufgebaut und geprägt. Er ist Board Member in der International News Media Assoziation (INMA) und berät weltweit Medienunternehmen Weitere Artikel von Redaktion
Kommentare
  • Wolfgang Will  10.09.2015

    Absolut überflüssig und rechtlich umstritten finde ich die Forderung nach einem Foto zu jedem Artikel.

  • Ray  20.09.2015

    Etwa 40 Cent für ein Artikel ist zuviel, wenn man eine ganze Zeitung für 1,50 Euro bekommt.

    • Redaktion  21.09.2015

      Wenn man die ganze Zeitung lesen möchte: sicherlich. Wenn man nur den einen Artikel lesen will, spart man 1,10 Euro. Also muss das jeder Leser für sich entscheiden. Es ist wie bei der BahnCard: Fährt man nur ein- oder zweimal im Jahr, lohnt sich das einzelne Ticket. Fährt man häufiger, sollte man die BahnCard nehmen. Gut, dass man die Wahl hat.

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