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Journalisten-Tools, die nicht nur Journalisten helfen

Wer als Journalist unterwegs ist, hat einen aufregenden Job. Unterschiedliche Situationen müssen souverän bewältigt werden. Hierbei sind Journalisten Tools sehr hilfreich: Diese reichen von technischen Ergänzungen zu Handy und Notebook / PC hin zu sinnvollen Dingen aus der analogen Welt. Diese kleine Liste kann nicht vollständig sein, sondern gibt ein paar Anregungen, wie Journalisten ihr Handwerkszeug aufrüsten können.

Rund um das Handy

Journalisten-Tools rund ums Handy

Journalisten-Tools rund ums Handy

Natürlich hat ein Journalist ein gutes Handy. Hier sollte man nicht sparen: Hohe Akkuleistung und viel Platz für Datenspeicherung sind wichtige Kriterien. Auch bei der Netztarifwahl darf nicht gespart werden: Nichts wäre schlimmer als mit einer wichtigen Nachricht irgendwo zu stehen und keinen Empfang zu haben. Ein passendes Stativ, kombiniert mit Selfiestick (Somikon Selfie-Stick Set für Smartphone/Digicam mit Bluetooth-Auslöser), garantiert wackelfreie Bilder und Filmsequenzen. Ein Selfiestick gibt in Extremsituationen (Menschenmenge, schwierige Architektur oder Gelände) die Möglichkeit, ein Foto zu machen oder zu filmen, wenn dies aus der Hand nicht möglich wäre. Dies gilt auch für die später erwähnte Digitalkamera.

Sinnvolle Social Media Apps für Journalisten

A und O für Journalisten ist schnelle und effektive Recherche. Ein hilfreiches Social Media Tool ist twitter.com. Ebenso sinnvoll ist RSS, um viele Internetseiten einfach und ohne Aufwand im Blick zu behalten. Für eigene Websites und das Erstellen der mittlerweile immer wichtigeren Blogs ist WordPress ein wichtiges Tool für Journalisten. Hinweise zum Umgang mit diesen und anderen Tools findet man unter www.journalisten-tools.de. Es gibt, wie folgend gezeigt, aber Situationen, die für den Einsatz separater Geräte statt des Multifunktionshandys sprechen.

Interviews digital speichern

Ein Journalist arbeitet mit Sprache. Daher ist es für ihn notwendig, qualitativ hochwertige und digitale Tonaufzeichnung machen zu können: Sei es ein Interview (live oder per Telefon), sei es eine Geräuschaufnahme oder auch das Einsprechen eigener Texte und Memos. Vorteil eines separaten Gerätes: Das Handy kann dann nämlich, da es für Journalisten durchaus auch einmal turbulent zugeht, weiter parallel genutzt werden für Datenübertragung, Telefonate und SMS-Kommunikation. Als Beispiel genannt sei das Diktiergerät Philips Tracer DVT 6000 mit Aufnahmezeit bis 1140 Stunden. Intern lassen sich 4 GB speichern, die noch erweiterbar sind. Aufnahme/Wiedergabe auch im mp3 Format möglich. Zur Ausstattung gehört u.a. auch Stereo-Aufzeichnung, Bewegungssensor für automatische Anpassung der Mikrofonempfindlichkeit sowie Voraufnahmefunktion. Gerade der Download von Aufzeichnungen direkt auf einen PC ist für Weiterverarbeitung für Journalisten wichtig.

Sprache in Schrift verwandeln – per Software

Die durch digitale Aufzeichnung gespeicherten Texte müssen von Journalisten unter Umständen aber auch verschriftlicht werden. Dies ist zeitaufwendig. Eine mögliche Abhilfe: Die aktuelle PC-Software Nuance Dragon Naturally Speaking 13.0 kann hier viel Mühe sparen. Die digital gespeicherten Tondateien werden mit hohem Erkennungsniveau auf ein PC Textprogramm in geschriebene Worte gewandelt. Wichtig ist hierfür die hohe Qualität der Aufzeichnungen, das verwendete Mikrofon muss daher sehr hochwertig und mit dem jeweiligen Spracherkennungsprogramm kompatibel sein. Mit ein wenig Übung ist dann nur noch eine letzte Textüberarbeitung notwendig.

Immer im Bilde – eine Digitalkamera

Beim Fotografieren kann es ähnlich sein wie bei den schon beschriebenen Tonaufnahmen: Um das Handy für andere Funktionen frei zu haben, ist eine Digitalkamera für Journalisten sehr sinnvoll und hilfreich: Diese sind mittlerweile angenehm klein, leicht und können auch filmen. Dabei sind sie qualitativ jedem Handy überlegen. So etwa die Canon IXUS 160: Sie verfügt über 20 Megapixel, ist 8-fach optisch, hat Weitwinkel-Zoom, dabei 16-fach Zoom Plus, ein 6,8 cm (2,7 Zoll) LCD-Display und HD-Movie in Qualität 720p. Mehr Informationen und weitere Digitalkameras findet man bei amazon.de.

Sinnvolle Ergänzungen für Tablet

Für den Journalisten unterwegs war ein Notebook, schlank und leicht, bislang unverzichtbar. Seit es die Tablets gibt, packen viele Journalisten dieses statt Notebook in ihre Tasche, da sie noch leichter und kleiner sind. Um aber ähnlichen Benutzungskomfort zu haben wie beim Notebook, sollte man nachrüsten: Externes Keybord und/oder Stift sind da hilfreiche Utensilien.

Nie ohne Strom – das Ersatzkraftwerk für Journalisten

Bei dem Einsatz der elektronischen Multifunktionsgeräte gibt es immer die Gefahr, dass die Akkuleistung nicht mehr ausreicht. Manchmal ist man als Journalist auch fern jeder Steckdose im Einsatz. Da ist es sinnvoll, eine Art Ersatzkraftwerk dabei zu haben. Hier können bei Bedarf Handy, Diktiergerät, Digitalkamera und Notebook wieder aufgeladen werden. Als Powerbank eignet sich etwa das AFENDO® 9000mAh Ultra-Kompakt Ladegerät. Mit drei USB Anschlüssen können viele Geräte, Android oder Apple, neu mit Ladekapazität versorgen. Wichtig ist, dass man sich für die jeweiligen Geräte die passenden Kabel- und Steckerverbindungen zulegt. Unverzichtbar ist auch für den Einsatz im PKW ein Ladekabel, das mobile Geräte und auch eine Powerbank über die 12 Volt Autoelektronik wieder auflädt. Mehr Information findet man hierzu bei http://www.journalisten-tools.de

Visitenkarten, Presseausweis und Co.

Oft kann man als Journalist zunächst öffentlich auch anonym arbeiten. Wenn dies nicht mehr möglich ist, sind Visitenkarten ein wichtiges Utensil. Doch noch wichtiger und in vielen Situationen unverzichtbar ist der gültige Presseausweis. Dieser sollte immer rechtzeitig verlängert und mitgeführt werden. In unübersichtlichen Situationen kann es auch aus Sicherheitsgründen sinnvoll sein, eine Sicherheitsweste mit Aufdruck Presse (signalweste.net) mitzuführen. Im Auto sind diese Westen mittlerweile sowieso Pflicht, leicht und faltbar passen sie aber auch in jeder Reportertasche. Apropos:

Das mobile Pressebüro – Tasche oder Rucksack?

Damit alles, was der Journalist so mit sich führt, gut und sicher verstaut ist, braucht es eine geeignete Tasche – oder je nach Vorliebe auch einen Rucksack. Letzterer hat den Vorteil: Man behält die Hände frei und trägt sein Equipment dennoch sicher. Wer gerne mit Notebook unterwegs ist, dem hilft beispielsweise der Wenger Notebook-Rucksack SwissGear Hudson 34. Ohne Notebook reicht auch eine deutlich kleinere Ausführung.

Wenn digital nichts mehr geht…

Es mag noch so unwahrscheinlich sein, aber dennoch – die meisten professionellen Journalisten kalkulieren auch diesen Worst Case mit ein. Ein gutes altes Filofax mit allen wichtigen aktuellen Kontaktdaten, Notizblättern und Schreiber bietet, kombiniert mit einer kleinen LED Taschenlampe, ist die Notausrüstung für widrigste Bedingungen wie Netz- und Stromausfälle etc. Gerade bei Einsätzen in unwirtlichen Gegenden und im Ausland können die alten klassischen Reporterrequisiten auch dann noch journalistische Basisarbeit ermöglichen.

Pit Gottschalk hat als Entrepreneurial Journalist und Digital Publisher Medienmarken wie Sport-Bild und Top.de aufgebaut und geprägt. Er ist Board Member in der International News Media Assoziation (INMA) und berät weltweit Medienunternehmen Weitere Artikel von Redaktion
Kommentare
  • Martin  10.09.2015

    unterste Schiene,,, billige Amazonwerbung… ne Alter, da können die Texte noch so gut sein und du Millionen verdienen.. Alles einfach mal wieder nur ne Masche. Viel Spass beim Geldscheffeln. Ich seh schon wie alle Möchtegern-Journalisten bei Amazon zuschlagen.

    • Redaktion  10.09.2015

      Warum sind Sie so destruktiv? Was ist falsch? Was können und sollten wir verbessern?

  • Ami Huite  21.09.2015

    Das design ist gut, die Texte in der Tat sehr basic, die Musik katastrophal. Eine kurze Endlosschleife aus der Dose = phantasielos, übertönt die Sprache und nervig. Das sollte doch nicht die Botschaft der medipreneure sein!

    • Redaktion  21.09.2015

      Aber das ist doch nur die Musik in der Wartezeit. Es geht bei der Präsentation doch um die Inhalte, oder?

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